Über dieses Blog

Die Energiewende ist allgegenwärtig: Landschaften, Werbeprospekte, Medien. Dabei ist den wenigsten bewusst, dass es sich bei diesem Projekt um eine Jahrhundertaufgabe handelt, die wahnsinnig viel Geduld (und Geld) kosten wird. Eine Meldung mit dem Titel „Halbzeitbilanz der Energiewende“ aus dem Jahr 2015 kommt Jahrzehnte zu früh, da gerade erst etwa 10% des immensen Energiebedarfs Deutschlands aus erneuerbaren Energiequellen stammen – und das trotz massiver Investitionen in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Es darf bezweifelt werden, dass irgendjemand der jetzt lebenden Menschen in Deutschland das Ende der Energiewende miterleben wird.

In der Werbung wird gerne suggeriert, dass man als privater Verbraucher durch den Kauf der neuesten Produkte dem Klima etwas Gutes tut. Das „Big Picture“ geht in den Medien oft verloren, da nicht selten Laien über Energiethemen schreiben. Da ist schonmal von Terrawattstunden die Rede (statt von Terawattstunden), und mit dem Unterschied zwischen Energie und Leistung nehmen es viele Autoren aus Unkenntnis heraus auch nicht immer so genau.

In diesem Blog will ich über Energiethemen berichten. Welche Anschaffungen machen Sinn, bei welchen lässt man lieber die Finger davon? Wann wird man für dumm verkauft? Was ist ökonomisch sinnvoll, was energetisch? Wie lässt sich der eigene Fußabdruck auf diesem Planeten verkleinern? Was kann man als Verbraucher, was als Entscheider tun? Und wer oder was verbraucht eigentlich diese ganze Energie?